Netzfundstücke und Fachthematisches
Im Weblog von ›yellowgreen‹ finden Sie allerlei fachbezogene Linktipps, ganz Alltägliches und den ein oder anderen Artikel zu Design und Development.
Pagemap Imagewall 1.0
Für die kleine Web-Galerie zwischendurch gibt es nun Pagemap Imagewall, das drüben bei getpagemap.com seit heute kostenlos und zur freien Verfügung steht. Eine vollwertige Galerie, in einer rund 50 KB kleinen Datei, die nur in ein Verzeichnis mit Bildern kopiert werden muss — und schon generiert das Skript Thumbnails in drei konfigurierbaren Größen und bietet mit Lytebox sogar eine Diashow-Funktion an.
Über eine einfache Konfigurationsdatei kann die Galerie vielfältig angepasst werden. Zum Beispiel zusätzliche Links zu Home, Contact und Imprint im Footer platzieren, ein Logo oder Header mit Link zur Startseite einbinden, eine Hintergrundfarbe oder eine Hintergrundgrafik angeben … und noch einiges mehr.
Pagemap Imagewall ist eine Weiterentwicklung von MOSAIC MINI, das sich seit seiner Veröffentlichung im Jahr 2006 großer Beliebtheit erfreut und rund 390.000 aktive Nutzer zählt. In dem Skript sind nun sämtliche Ideen und Wünsche von Nutzern zusammengeflossen, die sich im Laufe der Zeit angesammelt hatten und für spätere Updates geplant waren.
Linktipps: Buttons, kostenlose Schriften und Vector Silhouettes
House of Buttons
Inspirationsquelle für kreative Buttons aller Art. Vom CTA-Element bis zur Reset-Schaltfläche. Allerdings leider ziemlich durcheinander, da es keine Kategorien oder andere Unterteilungen gibt.
fontex
Kostenlose Schriften, die nach Qualität statt nach Quantität handverlesen ausgesucht werden. Überschaubare Listen, bei denen es sich lohnt, einfach mal alle durchzugehen.
All Silhouettes
Eine Galerie für kostenlose Cliparts, beschränkt auf Silhouetten, Ornamente und Muster. Erstaunlicherweise ist die Website dafür äußerst bunt …
Linktipps: AJAX und Google, Custom Search, Browser Styles, Sly …
Die Linktipps habe ich etwas vernachlässigt, was aber nicht heißt, dass es in letzter Zeit nichts erwähnenswertes gab. Da sich hier schon eine Menge angesammelt hat, gibt es die Linktipps in kurz, aber dafür mehr …
Google may be crawling AJAX now — Erste Schritte zur Bereitstellung von Inhalten via AJAX für Google.
Einführung benutzerdefinierte Suche — Eine Anleitung, wie die Google Suche für die eigene Website eingesetzt werden kann.
User Agent Style Sheets — Die CSS Standardwerte, die vom Internet Explorer, Firefox, Webkit und Opera verwendet werden.
›Sly‹ The JavaScript Selector Engine — Eine sehr effektive Selector-Engine.
How we made $1 million for SEOmoz with one landing page and a few emails — Spannend und auch lehrreich für das eigene Marketing.
Online Font Converter 0.2 — Die Eierlegendewollmilschsau unter den Schriftenkonvertern.
Prüfliste für Landungsseiten
Selbst wer häufig Landungsseiten erstellt, verliert vielleicht manches Mal einige Grundregeln aus den Augen. Hier sind 5 Tipps, für den Weg zur Konversion:
Das Gefühl vermitteln, das Gesuchte gefunden zu haben
Da Landungsseiten hauptsächlich für „Sucher” statt für „Besucher” gedacht sind, steht dieser Aspekt an oberster Stelle. Unser Sucher hat vielleicht schon ein oder zwei andere Seiten in den SERPS abgeklappert, verweilte jeweils 2,4 Sekunden lang dort, fand offenbar nicht auf anhieb das Gesuchte und zog wieder von dannen … obwohl das supergünstige Angebot vielleicht schon in greifbarer Nähe war.
Den Fehler der anderen wollen wir nicht auch machen und zeigen unserem Sucher genau das, was er gesucht hat. Zum Beispiel, indem wir die Thematik der Landungsseite immer weiter spezialisieren. Lieber ein oder zwei Landungsseiten mehr, um ein Thema aufzuteilen, als dass der potentielle Kunde auch uns wieder verlässt, weil er nicht das vorfand, womit wir ihn angelockt haben.
Eine andere Möglichkeit das Gefühl zu unterstützen er hätte sein Ziel erreicht, sind klassische Argumentationselemente, die ihn überzeugen könnten: Testimonials, Vorteilsargumentation etc.
Alleinstellungsmerkmale herausstellen
Auch das ist ein wichtiger Faktor, um dem, was unser Sucher sucht, möglichst nahe zu kommen und seine Suchanfrage in einem Satz auf den Punkt zu bringen. Nicht vergessen: Alleinstellungsmerkmale kann man praktisch unzählige und Landungsseiten quasi nie genug haben.
Überzeugendes Angebot liefern
Wenn wir die ersten zwei Aspekte bereits optimal abdecken konnten, haben wir schon ein recht überzeugendes Angebot für unseren Sucher parat. Was noch fehlt, ist das Vertrauen in das Produkt / die Leistung und eine gewisse Portion Überzeugung, dass unabhängig von den bisherigen Faktoren unser Angebot das beste ist. Zu erreichen, indem wir typische vertrauensbildende Maßnahmen einsetzen, wie zum Beispiel der Hinweis auf Kundenmeinungen. Damit nutzen wir den Effekt, dass wir als Herdentiere gerne die Meinung der Masse annehmen und unsere eigene Beurteilung jener der Mehrheit unterordnen. Dieses Verhalten führt tagtäglich viele Lemminge in den Tod und viele Sucher zum Checkout.
Auf weitere Angebote hinweisen
Dank moderner CMS eine kleine, mehr technische Maßnahme, die viel bewirken kann. Vermutlich haben mittlerweile so ziemlich alle Systeme etwas in dieser Art als Erweiterung verfügbar, um darauf hinzuweisen, dass Kunden, die das gekauft haben, auch dieses oder jenes kauften. Wenn nicht, gibt es keinen Grund sich darüber zu ärgern statische Verweise setzen zu müssen. So lässt sich vielleicht sogar noch etwas gezielter auf bevorzugte Angebote hinweisen.
Ein wichtiger Faktor hierbei ist natürlich auch die interne Verbindung der Landungsseiten untereinander, wovon jede einzelne in Sachen Suchmaschinenoptimierung profitiert. Schon alleine aus diesem Grund sind Recommendation Engines immer zu empfehlen.
Perfektionismus ist ein gesundes Verhalten
Eigentlich kein richtiger Tipp, sondern eher ein Hinweis darauf, die vorangegangenen Tipps noch einmal und immer wieder auf konsequente Einhaltung zu überprüfen. Denn in den wenigen Sekunden, die uns bleiben den Sucher zu überzeugen, ist unser Bestes gerade gut genug. — Und auch eine bereits erfolgreiche Landungsseite ist nie so gut, als dass sie nicht noch besser gemacht werden könnte.
Aprilscherz bei REWE
Ein Kompliment an den Lebensmittel-Großhändler REWE für den wirklich gelungenen Aprilscherz. Mit dem Slogan „No! Mehr zahl ich nicht!” stellte REWE angeblich über Nacht von dem allseits bekannten „Ja!” auf „Nö!” um und unterstreicht das Ganze unterstützend mit einem netten Flash-Teaser auf der Startseite.

Nach der Konversion ist vor der Konversion
Wie auch sonst im Leben, wähnt man sich oft zu schnell am Ziel. Man hat gerade die erste Stufe erklommen, die neue Konversionsoptimierungsmaßnahme klappt, der Kunde ist glücklich ob der neuen Kundschaft, und schon glaubt man, die Arbeit sei getan. Ein großer Fehler – denn in Sachen Konversionsoptimierung, geht's jetzt erst richtig los.
Nehmen wir als Beispiel den Abschluss eines neuen Girokontos, in diesem Fall bei der Postbank. Unsere Bemühungen in das Vertrauen des Besuchers haben gewirkt, die Konversion gelingt und er schließt online einen Antrag auf ein neues Girokonto ab. Ziel erreicht …?
Gerade jetzt, wo die Konversion funktionierte, das heißt, wo wir das Vertrauen des Besuchers erlangt und ihn zu einem neuen Interessenten für unser Angebot gemacht haben, da sollen wir „Danke, beehren Sie uns bald wieder” sagen? Wenn wir den Besucher schon einmal im „Laden” haben, dann führen wir ihn doch besser noch etwas herum.
Und es gibt eine Menge Wege, auf weitere Angebote hinzuweisen. Über ein nettes Beispiel bin ich gestern als Kunde gestolpert, beim oben erwähnten Abschluss eines neuen Girokontos (die Dinger sind immer so schnell voll). Nach Abschluss des Beantragungsvorgangs wird hier der neue Kunde recht geschickt weitergeführt, statt stehen gelassen:

Über die rote Schaltfläche gelangte man in den vorherigen Abschnitten immer zum nächsten Schritt. Statt nun diese schöne lineare Benutzerführung zu unterbrechen, nutzt man den in Schwung gekommenen Kunden und lenkt die Laufrichtung in eine neue Bahn um.
Dass mit der Option „Beenden” nichts verschleiert, sondern klar signalisiert wird, dass ich mein Ziel erreicht habe, ist vertrauenserweckend. Getreu dem Konversionsgrundsatz, dass der Kunde immer das Gefühl der Kontrolle behalten solle. Und selbst wenn „Beenden” nur auf die Startseite als Übersicht für weitere Angebote und Informationen lenkt, wurde die Situation gut genutzt, statt einfach den Kunden davon ziehen zu lassen.
Fazit: Nach der Konversion ist vor der Konversion.


